Undulationstheorie.
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folglich bei der einen Farbe 16, bei der andern 25 Millionteleines engl. Zolls. Die folgende Tafel giebt diese Zahlen nochgenauer an (nach Herschel).
Anzahl der
Länge der Wel-
Anzahl der
Billion, von
len in Milliont.
Wellen in
Vibration.
d. engl. Zolls
1 Zoll
in 1 Sec.
Grenze des Roth
26,6
37640
458
Grenze des Roth u. Orange
24,6
40720
495
Grenze des Orange u. Gelb
23,5
42510
517
Grenze des Gelb u. Griin
21,9
45600
555
Grenze des Grün u. Blau
20,3
49320
600
18,9
52910
644
Grenze des Indig u. Violett 18,1
55240
672
Grenze des äufs. Violett
16,7
59750
727
Das AntrelTen derjenigen Lichtwellen, die uns die aufsersteGrenze des Violett darstellen, wiederholt sich also 727billio-nenmal in einer Sec. Fraunhofer hat ähnliche und nochgenauere Bestimmungen gegeben , die sich an die von ihm ent-deckten dunkeln Linien anschliefsen 1 und die Länge der Licht-wellen für die durch diese Linien genau bezeichneten Strahlenanseben. '
Den Grund, warum die zurückgeworfene Welle um einehalbe Wellenlänge verschieden ist, je nachdem sie an der Tren-nungsfläche zweier Medien entweder in das dünnere, oder indas dichtere zurückkehrt, hat Young auf folgende Weise dar-gestellt. Wenn eine bewegte elastische Kugel an eine gleichgrofse ruhende elastische Kugel antrifft, so erhält die letzte dieGeschwindigkeit der ersten und diese dagegen bleibt ruhend ;und eben so geschieht es bei der Fortpflanzung des Schalles oderdes Lichtes in dem elastischen Medium, dafs sich die Vibrationauf das nächste Theilchen überträgt, wahrend das vorige inRuhe kommt, so lange die Vibration sich in einem homogenenelastischen Fluidum fortpflanzt. Soll aber die Vibration in eindichteres Fluidum übergehen, so verhält es sich so, wie beidem Antreffen einer kleinern Kugel an eine gröfsere, jene wirdzurückgeworfen und die Geschwindigkeit wird also eine nega-tive in Vergleichung gegen die vorige. Dagegen, wenn die ru-
1 G. LXXIV. 359.