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Licht-
n>l erhält v y einen positiven Werth, so lange qp— einen posi-tiven Werth hat, also \Venn in der ursprünglich erregten Wellewährend der ersten Hälfte der Zeit & die Geschwindigkeit einevorriiekende war, so behält für n>l die zuriickgehende Wellein der ersten Hälfte dieser Zeit eine Erschütterung nach ebender Richtung, das ist nach einer Richtung, die dem jetzigenGange der Fortpflanzung entgegengesetzt ist. Poissoif führtdiese Betrachtung nicht an; in ihr aber liegt der Aufschluss,warum eine halbe Wellenlänge verloren geht, wenn die Re-flexion an einem Körper geschieht, in dem das Licht sich schnel-ler fortpflanzt, also da, wo der Lichtstrahl beim Hervortretenaus Glas in Luft reflectirt wird. Herschel glaubt, da wir keinescharf abgeschnittene Grenze zwischen den beiden Medien an-nehmen dürften, sondern uns eine dünne Uebergangsschichtdenken müfsten, so könne dieser Verlust auch wohl mehr oderweniger als eine halbe Wellenlänge betragen, und bei einigenVersuchen von Young scheine es wirklich nicht so streng einehalbe-Wellenlänge zu seyn, obgleich bei andern dieses genaustatt finde.
Die weitern Untersuchungen Poissoh’s, deren Hauptresul-tate ich oben angeführt habe, sind mir noch nicht zu Gesichtegekommen und würden auch wohl hier keinen Platz findenkönnen. Eben so rnufs ich in Hinsicht auf die genaue Bestim-mung der hervorgehenden Undulation, wenn zwei ungleicheUndulationen sich in verschiedenen Phasen antreffen, auf Hek-sciiel und Fhessel verweisen *.
C. Parrol*s Theorie.
Eine dritte Theorie macht noch Anspruch auf eine etwasumständlichere Darstellung, nämlich die von Parhot anfge-stellte 1 2 . Er nimmt einen Lichtstoff an, der sich durch seinechemischen Einwirkungen nicht allein als wirklich materiell,sondern auch als vom Wärmestoff verschieden zeigt, da beidezwar in manchen Hinsichten gleiche, in andern dagegen wesent-lich verschiedene Wirkungen hervorbringen. Als Beweise für
1 On Light. §. 609 — 628. Men. de l’Acad. de l’inst. de France.V. 376.
2 Grundrifs der theoret. Phys. von G. F. Pabbot. Bd. II. S. 221.