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Sechster Band. Erste Abtheilung. L.
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Linsenglas.

LN = rC^h+r) — b )

r(l — 2p)+‘2(l — ft;b

r((2^-l) + 2 -f r )2(i-^+-fa-2rt’

welches für grofse AYerthe von b oder für parallel auffallende

Strahlen übergeht in F = r

Um diese Formeln auf einige bekannte Fälle in möglichsteinfacher Form , weiln auch nur näherungsweise anzuwenden,pflegt mah für Glas ft — $, für Wasser ft = 1 anzunelunen,und erhält so:

(»)•

1) für Glas F = bei ungleichen Halbmessern eines con-

r + Q

vexen Glases ; F = r bei einem gleichseitigen convex-convexenGlase; F — 2r bei einem planconvexen Glase ; F = £r bei dersoliden Glaskugel.

2) Für AYasser ist die allgemeine Formel bei convexen Linsen

3 r p ^

F =-— , also für eine gleichseitige Linse = -Jr; für eine

r + C

planconvexe Linse = 3r; endlich für eine Wasserkugel = r.

3) AYenn man Linsen von Saphir anwendet, für welche fi = -$

f 0

ist, so giebt F = \ , für gleichseitige Linsen = -£r, und

für die ganze Kugel F = -g-r.

4) Endlich geben Diamantlinsen, weil ft = F = ■§• — —,

r T Q

für gleichseitige Linsen F = 4 r ? und für die ganze Kugel giebtes keinen Brennpunct mehr; weil schon innerhalb der Kugelder Strahl DL die Axe schneidet, wenn der auffallende Strahlmit der Axe parallel ist. In diesem Falle nämlich ist hier CDL=== | <fr, also CL = |DL, oder C L = j (r CL), das istCL = 4 r > indem schon für | u ~ 4- der Strahl CL genau amEnde des Durchmessers die Kugeloberlläche erreichen würde.An die obigen Formeln schliefsen sich noch einige fast von

O O

selbst hervorgellende Betrachtungen an.

i _ 1

F b

u 1 1

war, so ist auch — = —

b r

f ’

und der Ort des Bildes,

der