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Linsenglas.
t- 1 1,052. . , 1,092. , ^ ,
Linse — =-im einen und =-- im andern Falle, das
Fr r
ist, F = 0,95058.r oder = 0,91575.r für die Centralstrahlen;also, da für die mittleren Strahlen des Farbenbildes ungefährI 1 ' = 0,93310. r ist, die Längen-Abweichung = + 0,01S67.Ffür die am wenigsten und für die am meisten gebrochenen Cen-tralstrahlen, und die Längen-Abweichung der Randstrahlen füreine Linse, wo, wie vorhin, <]p = 12 0 am Rande ist, =0,06854. Ffür die am wenigsten gebrochenen und = 0,10712. F für dieam meisten gebrochenen Strahlen.
Wenn man nun die Frage, ob und wie diese Abweichun-gen aufgehoben werden könnten, näher betrachtet, so erhelltsogleich, dafs die aus der Farbenzerstreuung entstehende Abwei-chung bei keiner Form der Oberflächen in einer einzigen Linsezerstört werden kann, indem, selbst wenn man andere als sphä-rische Formen der Oberfläche wählen wollte , dennoch der un-gleiche Werth von p das Zusammenkommen in einem Brenn-puncte hindern würde. Zwei Gläser von ungleicher Brechungs-kraft, in welchen eine ungleiche Zerstreuung der Lichtstrahlenstatt findet, können dagegen, bei gehöriger Wahl der Brenn-weiten, gar wohl geeignet seyn, die Vereinigung derjenigenStrahlen, die zwei verschiedenen Farben zugehören, wenig-stens so fern nur von Strahlen in der Kälte der Axe die Redeist, zu bewirken. Ob dann eine völlige Farbenlosigkeit desBildes statt findet, ob nämlich, wenn die äufsersten rolhen mitden äufsersten violetten vereinigt sind, auch alle mittlern Strah -len sich in eben dem Pnncte sammeln, das hängt von dem Ge-setze ab, nach welchem die verschiedenen Farben sich bei derBrechung in dem einen und in dem andern Körper ausbreiten ;ist dieses Gesetz so beschaffen , dafs die Vereinigung der äufser-sten Strahlen noch eine merkliche Abweichung einiger mittlernStrahlen zuläfst, so würde eine dritte Linse erfordert, um dievöllige Farbenlosigkeit des Bildes herzustellen.
Was di e Abweichung wegen der Kugelgestalt betrifft, soscheint es bei oberflächlicher Betrachtung nicht eben ganz un-möglich, diese durch eine einzige Linse zu heben. Verlangtman nämlich , dafs eine Linse eine bestimmte Brennweitehabe, so kann das bei einem sehr verschiedenen Werthe derbeiden Radien statt finden ; bei der Wahl dieser Radien wirdman gewifs einen ungleichen Betrag der sphärischen Aberration