Cap. rs. Burgund.
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ft in Verzeichnisse gebracht; Wappenherolde wachten:r über Kleinigkeiten, welche er für feine Regierung>n wichtig zu machen wußte. Zugleich suchte er durchd, Einführung der Höflichkeitsregeln und Hofetiguette»- die Ritter zu humanisiren, und für ihre Herrenib mitEhrfurcht zu erfüllen. Die vornehmsten nähertes. er sich durch den Orden des goldenen Vließes. Abere- auch den tapfern, mächtigen Herrn, Johann vonig Eranson, ließ er erwürgen, da ihm vorgebrachtP wurde, daß er pflichtvergessen gehandelt habe. Phi-u lipp hatte den herrlichsten Hof in dem westlichen Eu-v ropa; sein Rang war unmittelbar nach den Königen;
alle Fürsten verehrten ihn; die Morgenländer alsu den „großen Herzog des Abendlandes." Nach fastin fünfzigjähriger Verwaltung hinterließ er einenu Staat, wie man sich die schönsten Zeiten des Landes>- der Verheißung denkt. Sein Silberfervice, seinegoldenen Gefäße betrugen an Werth über zwei Mil-ck lionen.
>e Karl dem VII. glückte die Herstellung der fran-n zisischen Monarchie. Die Engländer, welche siei- sich zueignen wollten, büßten den Preis ihrer Siegei- ein. Talbot wurde aus Guyenne vertrieben; dere unruhige, stolze Sinn des Hauses Bretagne wurde!- gebeugt; Lothringen, dessen Herzoge auf allen Sei->- ten das Meiste von Burgund fürchten mußten, hielti- sich an den König. Karl VII. bereitete Fortschritte!- in allen Künsten des Krieges und Friedens, wahre