21 r XVII. B. Utbergaug auf die neue Gestaltung der Dinge.
Herr der Stadt Mecheln; er kaufte die Grafschaft in ?Namur; durch eines andern Philipps Tod wurde er übeiHerzog von Lothier, zu Brabant und Limburg; von michseiner Mutter und durch Geld Graf zu Holland, EinAeeland, Hennegau; Vertragsweise Herzog zu Lu- dieremburg. Viele Jahre führte er mit Klugheit und mitMuth wider Karl VII. die Blutrache seines Vaters, er si^ ^ Sobald er die Engländer verließ, war Frankreichge- auch>4Zs.' rettet; gern erkaufte Karl Friede durch Verpfändung Groder an der Somme liegenden Städte, und Philipp wmfühlte, daß er durch die Regierung seiner schönen lippLänder mächtiger würde, als durch Beharren in ei- rvp,nem der Nation verhaßten Bund. alle
Karl von Orleans, Sohn des Erbfeindes von denBurgund, war bei ihm gefangen; Philipp gab ihm fündie Freiheit und seine Nichte. So entließ er den St,Titularkönig von Neapolis, Renat von Anjvu, Gra- derfen der Provence, fast ohne Lvfegeld. gol!
Seine Herrschaft gründete Philipp auf das Glück livndes Volks und gute Ordnung. Er verordnete einewohl organisirte Regierung; er war einsichtsvollen zösiMännern wohlthätig, erwarb durch populäre Ma- sichNieren die Liebe der Bürger, umgab sich mit im- einponirender Pracht, vergab Aufrührern, weil er sie umnicht fürchtete, übte die Edlen in kriegerischen Be- gebschäftigungen, ehrte sie und hielt sie in strengerOrd- tennung. Er wollte nicht, daß sie sich mit den Vür- sichgern vermischen. Dieses hätte der Fürstenmacht ge- infährlich werden können. Die edlen Häuser wurden Mi