218 XVII. B. Uebergang auf die uene Gestaltung der Dinge,
suchte man ausländischen Fleiß in das Land zuziehen; im vierzehnten waren seine Producte ent-behrlich : ausländische Kleider wurden verboten, und gnach gelehrten Schriftstellern soll Edward III. die ^ ^Ausfuhr unverarbeiteter Wolle untersagt haben, umdie Fabricirung den Engländern zuzueignen. DerGeist der Schifffahrtsacte ist in der Verordnung Ri- ^chards ll, daß man sich englischer Schiffe wenigstens ^vorzüglich bedienen soll. Die Pracht dieses Königesund seiner Barone ist Beweis, daß an Geschirr sehrviel Silber und Gold in dem Reich war; sie hatten -mehr Reichthum als Kenntniß eines mannichfalti-gern Gebrauchs von demselben. llam
Ueberhaupt waren die Zeiten für England schön, > ^da die Nation so frei, als sie es bedurfte, um gluck- ^jilieh zu seyn, und dem Fleiß und Handel so vieler- ^geben war, daß der zu ihrer Sicherheit nöthigem- ^litärische Geist und ein gewisser Edelsinn im Cha- ^rakter nicht darunter litt. Kaum vermochten die H' ^Valois gegen sie den wankenden Thron zu behaup-ten; jenseits dem hohen Snowdon beugten diestel- bohzen Herren der uralten Kymren den unbezwungenc» öNacken unter Edwards Scepter. Er befahl die »igeBarden zu vertilgen, welche an die Vorzeit erin- Mr!nerten; Merlins und Thaliessins Gesang sollte in mVergessenheit kommen. Die bürgerlichen Rechte »abließ er bestehen. Eben dieser König vertilgte, st Denviel er konnte, die Geschichtsdenkmale der Scoteii, derwelche die Liebe der Nationalfreiheit unterhielten. ^ dehe