LZ8 XVII. B. Uebcrgang auf die neue Gestaltung der Dingt.
gat, band die Hungaren von ihrem Eide los. Da säMorad in Magnesia seines Vergnügens pflegte, alhielt man den Augenblick für günstig, -sein Reich;» CWasser und Lande anzugreifen. König Wladislaf , terückte bis an das schwarze Meer; mit ihm war Hu- ' dinyad. Roch einmal trat Morad auf, den Ruhm §
der osmanischen Waffen zu retten. Der Sieg war §
^ ^ bei Varna laug auf Hunyads Seite; und Morad )
rief zu Gott um Rache des Meineides des Christe». n
In diesem Augenblick brach (wider Hunyads Rath >>
und Wille) der junge König selbst in die Reihe der »
Janiischaren; bald wurde sein Kopf an einem Spieß ä
umhergetragen. Der grauenvolle Anblick schreckte z
in die Flucht; Morad siegte. ^ b
Sein Sohn, Mohammed der Zweite, vereinigte ßn. C. mit Morads Tugenden (die Mäßigung fehlte ihm)
-äs., unternehmenden Geist. Von dem Anfange l
seiner Verwaltung war derlUntergang des morgen- -
landischen Kaiserthums sein herrschender Gedanke. -
In dem ilZZsten Jahr von Erbauung der Stadt l
Constantinopel, belagerte er sie mit überaus großer s
"gss.' Anstrengung. Nicht weniger war der Kaiser Con-
stantinus, der Genuesische Held Giustiniani, der «
große Dur Lukas Notaras, und wer immer für den ,
letzten Rest des alten Kaiserthums und für die Re- i
ligion der Vater fühlte, überall thätig. Der Sul- !
tan lag fünfzig Tage vor der Stadt, und erschüt-terte ihre gewaltigen Mauern durch unerhört mäch- 'tige Maschinen. Die Türken kamen durch ein ver- ^