10 XVIII. B, Zur neuern Ordnung veranlassende RevM.
Lothringen kam mit mir 200 getreuen Rittern mi-nier Grafen von Leiningen der gemeinen Sache zuHülfe. Die Werner und alle Schweizer (als dieObrigkeiten dem Volk feinen Willen ließen) verbogxelten die Anstrengung ihrer Kraft, in den Gefil-den und an den Höhen bei Murten, gegen den,jetzt ausgebreiteten, dem Vaterlande nähern Feind.Diesen Sieg entschied Hanns von Hallwpl, Ritter,Führer der Vortrupps und Artillerie, durch denMuth, mit welchem er Alle um ihn zu begeisternwußte. Bewunderungswürdige schweizerische Kraftnöthigte den Herzog, Lager und Artillerie mit be-trächtlichem Verluste zu verlassen, und aufs schnellstefein Leben zu retten.
Zum andernmal unterwarf sich dcn Ueberwinderndie erschrockene Waadt. Das Unglück nahm dem Her-zog die Gegenwart des Geistes. Das sehr geschwächteHeer zerstreute sich, und litt noch mehr. Die Her-zogin vonSavoyenmißfieljetztKarln selbst; er sandtesie gefangen in sein Land. Das savvyischeHans er-warb von den Ueberwindern mit Mühe den Frieden.Murten und andere Gränzorte behielten sie sichrer.
Bald nach diesem wurden sie von Renatus fle-hentlich um Hülfe zu Wiedereinnähme undVehaup-'tung Lothringens gebeten; Karl belagerte seineHauptstadt Nancp. Mit Freuden zogen bei hartemWinter achttausend Mann über das Wasganerge-birge. Am sechsten Jänner geschah die Schlacht
n- C. bei Nancp, wo die Schweizer von dem durchschiüttt-
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