Band 
[Zweiter Band.]
Seite
18
JPEG-Download
 

18 XVIII. B. Zur «euer» Ordnung veranlassende Resolut,

(um zu fühlen, ob er bepanzert wäre) ihn vertrau, relich umfing, frug er ihn um seine Gesundheit. Die urJünglinge hatten sich keiner Gefahr versehen. Zs ",war ihrem Feinde leicht, Julian umzubringen, in-deß Lorenzo von den Mitverschwornen verwundet »ewurde. Herbeieilende Priester retteten diesen in dijdie Sacristei. In der ganzen Kirche war Getüur thmel der Waffen; indeß der Manische Erzbischof miteinem Gefolge (wie es bei Großen üblich war), als duzu einem Ehrenbesuche, in den Staatspalast kam. urEben aßen die Regenten; er redete mit ihnen; seineLeute bemächtigten sich der Pforte und der Treppe; ^sie brachen in den Saal; die erschrockene Regierung v»:entfloh; der Palast wurde eingenommen. Wi darannte mit fünfzig Mann aufden Platz, rufend: „Es voilebe das Volk, es lebe die Florentinische Freiheit!" »nIn weniger als einer Stunde war die ganze Stadt Taum den Staatspalast bewaffnet versammelt; aber vafür die Regenten und für die Medicis! An die PD ienten wurde Feuer gelegt, der Palast eingenommen, ^Pazzi, der Erzbischof und viele Andere aus den reiFenstern des großen Saales gehangen. Einer derVerfchwornen, Bandini, der nach Constantlnopel "ckfloh, wurde von dem Padisha Mohammed aus M- denficht für Lorenzo zurückgeliefert. Der (für miächi Zielgehaltene) Sohn Julians bestieg nach fünf und genvierzig Jahren als Clemens VII. den heiligen st«Stuhl. . " dr

Es war ein großes Glück für Italien, daM- lüst