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[Zweiter Band.]
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Cap. 4. Florenz.

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Nut.

kein' daß man Herrn Pedro Vieles nicht gestatten müsse,lau- was an dem Greisen und großen Mann, an Cosimo,sem erträglich gewesen. Hiezu kam, daß durch seinehes Einfordernngen verschiedene Schuldner beleidigetnii- ! wurden.

Md Pedro hinterließ zwei Söhne, deren der ältere, n. C.

Lorenzo, durch glänzende Eigenschaften des Geistes^ und Liebe der schonen Literatur den Zunamen desVaters der Musen erwarb. Nicht weniger war^ Julian, sein Bruder, ein liebenswürdiger Jüng-'"8 ling,rer

Damals war in Florenz das Gesetz, welches die. Töchter, wenn keine besondere Disposition vorhan-den ist, von dem Erbe der Väter ausschließt: hie-durch verlor eine in das Haus Pazzi verheiratete^ Dame die großen Erbgüter ihres Geschlechtes, undes glaubten die Pazzi, daß der Einfluß der Medi-eis die Sache anders hätte wenden können. Hie-durch bewogen, machten die Pazzi mit Francesco Sal-ami viati, Erzbischof zu Pisa, und einigen Edlen von„l- Florenz, eine Verschw'örung, an dem 26 sten April,be- da der Cardinal Riariv, Nipvte Papst Sirius des n. C.

seinen Einzug halten sollte, beide Medieis zuuu ermorden. Zu ^>em Ende begaben sie sich früh in^ St. Reparaten-Kirche, wo diese dem Gottesdienstean beizuwohnen pflegten. 2>n Augenblick der Brodver-^ Wandlung trat (so waren sie eins geworden) Fran-cesco Pazzi zu dem jüngernMedicis, und, indem eraß ^ 3,0. Müller's sämmtl. Werke. V. 3