28 XVIII. B. Zur neuern Orbnnng veranlassende Resolut.
n. C- und die Partei der Jsabella behauptete die Thron- steh!^ folge. Das weite Reich Castilien war unter dem Maletzten Könige mit Gibraltar vermehrt worden; ^ in idiesen festen Platz hatten die Herzoge von Medin» danSidonia und Arcos und der Großmeister vonAlcan-tara den Mauren entrissen ( 1462 ). ^ M
Von der arabischen Macht in Spanien war daS > keilmaurische Reich Grenada übrig; die Parteiungder ! sill>Familien Zegri und Abencerrages zerrüttete es. anEine verlaumdete Königin, die unschuldig hinge-richtet worden, veranlaßte, daß die Erbitterung terauf das Höchste stieg. Die tapfersten Abencerragischen br«Ritter verloren in Tumulten das Leben. Um den z>tThron stritten Oheim und Neffe, Mohammed el mAagal und Abu Abdullah. Die castilianischen Kö- A>nige (Zsabella hatte ihren Gemahl zum Mitregen- , he!ten genommen) benutzten diese Umstände. Doch rewiderstand zehn Jahre der Edelsinn der maurischen > n»Ritter; Ferdinand verlor zwanzigtausend Mann, mehe der Aagal Baeza übergab. Als Ferdinand hie- drdurch Herr des Gebirges der Mpujarra geworden, re
schreckte er die Mauren durch Erbauung der Stadt er
n. C. Santa-Fö, die zeigte, daß er Grenada in immer- ri
' währender Belagerung halten würde. DieseHaupt- H
stadt ihres Reichs, wurde endlich übergeben; sie be- "
düngen, was ihre Väter auch den Spaniern gelas- ^sen, ihren Glauben. Doch traten mehrere Großevvm Islam zu dem Evangelium; und indeß Za- dgals Geschlecht noch im afrikanischen Telemsan be- b,