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Sechster Band. Erste Abtheilung. L.
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L insenglas.

Diese Zahlen zeigen, in wie starkem Grade hier die Fehler derersten Linse corrigirt sind; denn wenn man als Abweichungder ersten Linse von den Centralstrahlen und /I F" als Abwei-chung für die zusammengesetzte Linse berechnet, so hat man

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F

für <p — f)° 0,00551 0,00204,

für <p = 12° 0,02199 0,00811,

für q, = 1S° 0,04974 0,00477,

für <p = 24° 0,08965 0,00232,

fdso die Abweichung am Rande fast so geringe, als sie bei 6°war, und abnehmend in dieser Gegend 1 .

Berechnungen über achromatische undaplanatische Linsengläser aus zweiGlaslinsen.

In den vorigen Betrachtungen sind die Grundlagen angege-ben, auf welche man die Berechnung der von aller Abweichungmöglichst freien Objective zu bauen pflegt, indem, wenn alleFarbenstrahlen in einem Functe vereinigt sind , ein achromati-sches Glas zu Stande gebracht wird, und ein aplanatisches, vonaller Abweichung freies Glas, wenn beide Arten der Abwei-chung vermieden werden, Dafs diese nicht ganz aufgehobenwerden , wenn man nach Formeln rechnet, die weder die Dickedes Glases, noch die höheren Potenzen von x berücksichtigen,ist zwar gewifs, auch läfst sich übersehen, dafs nicht für alleFuncte eine völlige Aufhebung der Abweichung möglich ist, undes müssen noch manche andere Umstände, nämlich die unglei-che Erleuchtungskraft der einzelnen Farbenstrahlen, der Gradder Erleuchtung, den das Bild durch jeden einzelnen Theil desObjectives erhält u. s. w., in Betrachtung gezogen werden ; aberdennoch wird es gut seyn, zu sehen, was denn unsre bishej;gefundenen Formeln leisten.

Wir müssen hier zuerst zu den Formeln zurückgehen, wel-che aus der gegebenen Brechung und Zerstreuung in zwei ver-

1 Die Zahlenrechnung dieses Beispiels ist zwar nur einmal ge-macht, doch hohe ich, dafs sie von Fehlern frei ist.