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Sechster Band. Erste Abtheilung. L.
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411
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Achromatisches und aplanatisches. 411

schiedenen Glasarten das Verhältnis der Brennweiten beider

Linsen bestimmen lehrten. Sie geben

und da die Focallänge der vereinigten Linsen F'* durch

so ist, wenn man F'

1 (Jv

Dem Zwecke des Fernrohres gemäfs mufs F” einen positiven

Werth haben, damit sich ein wirkliches Bild darstelle. Sollalso F positiv oder das dem Gegenstände zugewandte Glas einconvexes seyn , so mufs z/v' 7> z/f seyn , das heifst, die Zer-streuung mufs im zweiten Glase, \\elches eine negative Brenn-weite erhält, gröfser seyn. Aus diesem Grunde ist die Flint-glaslinse die concave, die für sich allein die Lichtstrahlen zer-streuen würde.

/dv'

Nach Frauithofeh’s Versuchen ist-eine sehrbedeutend

z/v

verschiedene Gröfse, je nachdem man seine Aufmerksamkeit aufverschiedene Strahlen richtet. Er fand zum Beispiel für vierverschiedene Lichtstrahlen , die ich mit B, D, E, G bezeich-nen will, im Kronglase für B 1,525832, für D 1,529587, fürE 1,533005, für G 1,541057, und im Flintglase für B 1,627749,für D 1,035036, für E 1,042024, für G 1,660285. Das gäbe

0,003755

für B und D in jenem

0,0071157, in

0,527710

— 1

0,0115411, also

0,007287

0,631392

Jfi _ 0,0086 52 __

0,008652

0,537331

0,0161018,

für E und G jn jeqem

1__ 1 0,537331

= 0,0280404, also 4^ = 1,7414.

z/v

0, 018261

0,651164

diesem = —’

Nach Fraunhofer’ s Versuchen ist es für diese Glasarten am