Ein und zwanzigstes Buch.
Cap. i.
Lage der Habsburgische» Möcht.
3» das siebenzehente Jahrhundert trat Spanien,an Geld und großen Männern, für Krieg und Staat,erschöpft. Philipp III. war ein ungemein schwacherHerr, welchen sein erster Minister, Dugue de Ler-nn«, mit dem Vorurtheil der Nothwendigkeit einesimmerwährenden Mißtrauens so erfüllt hatte, daßer nicht nur mit keinem Unterthan, sondern auchI mit der Königin nicht ohne Verabredung mit ihmsprach. Die amerikanische Colonksirung, der nieder-ländische Krieg, die unaufhörlichen Unternehmun-gen seines Vaters hatten auf die Bevölkerung Spa-niens nachtheilig gewirkt, und er verbannte den flei-ßigsten Theil -er übrigen Bewohner, zweimal hun- ». e.derttausend Mauren.
Zwei Männer erhielten das politische GewichtSpaniens: Ambrvsius Spinvla, nach jener Kriegs-manier ein vorzüglicher Feldherr, und Bedmar, inUnterhandlungen groß; beide für des Königs Dienst,
«ls die Quelle ihres Glücks, eifrig.
Z. ». Nülleri sämmll. Werke. V. 15