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[Zweiter Band.]
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214 XXI. Buch. Die Zeiten des dreißigjährigen Krug«. I

tigen; im Reich, um den Schweden Lust zu mache«.!AwanzigtausendMann zu Fuß und siebentausend zuPferd «girren wider Flandern; drei Corps, jedesaus zehntausend Mann zu Fuß und viertausend!Pferden, hielten gegen die Niederlande, Lothrin-gen und Hochburgund die Gränze bedeckt. Andere'Armeen waren im Reich und in Italien. Frank-reich hatte keine Kriegsschiffe, als Richelieu in da-Ministerium trat; und in zehn Jahren verbrannteund versenkte die französische Seemacht eine ganzespanische Flotte. Die vereinigten Niederlande be-kamen i,2vo,ooo Pfund jährliche Subsidien, Schwe-den eine Million, eben so viel Savoyen, andereSummen verschiedene Reichsfürsten. Die Gränzewurde befestiget; der Kriegsaufwand ging aufjähr-lich sechszig Millionen, ohne daß Frankreich vonneuen Auflagen besonders gedrückt worden wäre.

Die Krongüter ertrugen in dem Jahr, als derCardinal starb, zwei und zwanzig und eine halbeMillion; Wald und Wasser, 1,600,000 Pfund; zu-fällige Einkünfte (mit Inbegriff eines Anleihen-von acht) Z 7 Millionen; der Teil, der kleineTell*)und die freiwilligen Beiträge der Geistlichkeit undständischen Lande: 61,600,000; die Pachtungen mehrnicht als 26: Alles zusammen wenig über iss,000,000;und nach Abzug aller Ausgaben blieben 10 Millio-

*) 'I'-OIion, nachmals wurde das Kopfgeld dafür ein-geführt.