Cap. s. Drr westfälische Friede.
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tlzer. Man kam überein, die wechselseitigen Kli-ma außer Europa nicht zn befahren: die Holländerwollten keine Nebenbuhler in den Gewürzinseln,and Spanien verschloß eifersüchtig das Land derGoldgruben. Die europäischen Hafen sollten jedemTheil offen und die Zölle nicht höher seyn als die,welche eigene Unterthanen zahlten.
Ss ist der Geist aller spanischen Handelsverträge,mit ihren Besitzungen außer Europa Alleinhandelzu treiben, in Europa sich des Fleißes anderer Völ-ker zu bedienen. Nicht einmal suchten sie die Pro-dukte desselben an den Orten, wo sie fabricirt wer-den; sie begünstigten die Fremden, welche sie ihnenzuführten. Nur um sie wohlfeiler zu haben, gabenße gleiche Privilegien concurrirenden Völkern. Soerhielten die hanseatischen Städte bald nach diesemdie Freiheiten der holländischen Kaufleute.
Uebrigens traten die Spanier den HolländernMaestricht (die Eroberung Friedrich Heinrichs) mitder Bedingniß ab, daß in der innern Verwaltung«ich der Fürst Bischof zu Lüttich seine Rechte be-halte. Weiter übergaben sie Herzogenbusch, Breda,Bergen-op-Zoom, Grave, Hülst, und nachmals Da-lem, Valkenberg und das Land Rolduc. Zu Ent-scheidung aller Streitfragen und Regulirung derZölle wurden Committirte ernannt.
Nach achtzigjährigem Kampf erhielt Holland vondem alten Feinde den Preis der Beharrlichkeit, undnicht nur die Generalitätslande, sondern Achtung