Cap. 10. Spanien.
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schsf aus dem Braunschweigischen Hause Hannoversepn soll.
Das große Friedensinstrument, obwohl an zweiStten verabredet, wurde für Eines, für Ein Grund-gesetz des teutschen Reichs, und eine pragmatischeSanction erklärt, und von Frankreich und Schwe-den gewährleistet. Die Verfassung Teutschlands, Hol-lands und der Schweiz erhielten durch dasselbe zugleicher Zeit öffentliche Anerkennung und Garantie.
Cap. 10.
Spanien.
Zwischen Frankreich und Spanien wurde der Kriegnoch eilf Jahre fortgesetzt; schläfrig, auch von fran-zösischer Seite; es erhoben sich in der Minderjährig-keit Ludewigs XIV. Unruhen, welche selbst Condöund (auf kurze Aeit) Turenne verleiteten, zu denSpaniern überzugehen. Aber der gedoppelte Despo-tismus, unter welchem Spanien seufzte, hatte die-ses Reich so geschwächt, daß es vortheilhaste Um-stände nicht benutzen konnte.
Endlich schloß der Cardinal Mazarin persönlichmit Don Louis de Haro, Staatsminister von Spa-nien, auf der Fasaneninsel den von dem benachbar-ten Pyrenäengebirge benannten Frieden. MariaTheresia, Tochter Philipps IV, heirathete den jun-gen König von Frankreich, der allem hieraus abzu-leitenden Erbfolgerecht entsagte; die Grafschaft Rous-ftllvn wurde ihm abgetreten; das Pvrenäengebirg/