Band 
[Zweiter Band.]
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233
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Cap. i t. Portugal.

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durch stolze Unterdrückung beitrug. Eben dieser Hofhatte zugegeben, daß der Papst in Sachen der Ver-fassung über Portugal drückenden Despotismus übte:sie Hostammer wurde in den Bann gethan, weil sie,

„ach Gesetzen, die Güter der geistlichen Steuernbchog. Die Finanzen wurden für Bedürfnisse er- -schöpft, welche der Nation gleichgültig waren; die be-rühmte Seemacht verfiel.

Bei solchen Umständen stürzte der Herzog von n. C>Braganza Don Ivan, fast ohne Blutvergießen, diespanische Dynastie in Portugal, durch bloße Erklä-rung, daß er rechtmäßiger König sey. Er war einHerr von mittelmäßigen Einsichten und keinem un-ternehmenden Charakter; die spanische Macht warnahe; von Außen blieb er fast hükflos; acht undzwanzig Jahre dauerte die Feindschaft, welche kaumverdiente, Krieg zu heißen. Braganza behaupteteden Aston durch den Willen des Volks. Die Reichs-stande erkannten Don Ivan IV, sie erneuerten dieGrundgesetze von Lamego, und erklärten, daß, wennder König ohne Erben und sein Bruder vor ihmstürbe, auch der Neffe folgen soll.

Jesuiten erwarben über Ivan IV. und die Köni-gin Luise Gusmann vom Hause Medina Sidoniasolches Ansehen, daß eigentlich sie regierten, indeßandere von diesem Orden dem spanischen Hose sei-nen Credit und Einfluß anboten. Der König be-mühet? sich, die Seemächte für seine Erhaltung zu ». C.gewinnen; er versprach den Holländern einen Theil ''