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p. 12 . Die Geschichte bis auf den Krieg von ikss. 55
stung Hüningen bei Basel. Mitten im Friedenließ er Lmemburg bvmbardiren. Auf das empfind-lichste demüthigte er die Republik Genua. Durchseine Anmaßungen machte er sich dem römischenStuhl verhaßt. Er widerrief das Cdict von Nan-tes, wodurch Heinrich IV. den französischen Refvr-mirten Religionsfreiheit gab. Dadurch kam er beiden Protestanten in die Kategorie eines Diokle-tians, und beraubte sich selbst achtmalhunderttau-send fleißiger Unterthanen, die mit großem Reich-thum ihre Talente und den Haß wider Ludewig nachHolland, Brandenburg und in audere protestantischeLänder trugen. Zugleich bedrohete er Cadiz uudhinderte den Papst an guter Polizei in Rom.
Bon diesem Allem zog Wilhelm von Oranien dengrößten Vortheil, indem jeder Schritt des stolzenKönigs Europa von der Nothwendigkeit allgemeinenZusammentrittes überzeugte.
Zwar Holland war in Parteien getrennt, Eng-land in Unterdrückung, Wien von den Türken bela-gert, Hungarn in Aufstand. Aber indeß antiorani-sche Vorurtheile die Feinde Wilhelms so verblen-deten, daß sie geneigt gewesen wären, um nur ihnzu stürzen, die Republik dem Kouig zu überliefern,trachte Ludewig endlich selbst diese Partei wider sichauf: er machte Handelsverorduungen zu ihremNachtheil; die vertriebenen Glaubensbrüder schil-derten anfs fürchterlichste den grausamen Despo-tismus.