38 XXII. Buch. Ucbergewich! der Könige von Frankreich.
ren 600» ihm den Sieg bei Fehrbellin gäben; mit18,000 hatte er den schwedischen General Graf Horn ibis nach Livland verfolgt; zehn Fregatten hatte»,«nd mit denselben Stralsund erobert, gegen Srn-nien aber, welcher Hof ihm zwei Millionen schul-dig war, sich mit Gewalt Recht verschafft. Von Iden geringsten Polizeiangelegenheiten Berlins biszn den größten Interessen Europens war nichtsunter, nichts über der Sorgfalt und Einsicht Fried-rich Wilhelms. Dieselbe Hand, welche zu Berlin«. E. den ersten Blumkohl pflanzete, zeichnete die Mari-E- „>en, durch welche sich sein Haus nach und nach denältesten Monarchien gleich gestellt hat. Sein Sy-stem wurde unter dem in Vielem kleingeistigen,doch stberlegsamen, ruhmbegierigen und thätigenNachfolger in den Hauptsachen beibehalten.
Selbst in der Schweiz und Italien hatte derErbstatthalter sich Freunde gemacht. MouliereS,der französische Resident, hatte den Satz aufgestellt,es gestatte der Bund mit seinem Herrn der Schweizkeinen andern. Da vergaßen die dreizehn Orte, aufdie Unabhängigkeit eifersüchtig, die inländischenParteiungen, und erklärten, daß sie eher den B«ndn. C' mit Ludewig XIV. als ihre Souveränitätsrechteaufgeben würden. Als Hochburgund französisch".'sns' 'v"rde, erklärten die katholischen Orte den Ber-nern, das Pays-de-Vaud von nun an als Vormauervertheidigen zu wollen. Als Straßburg fiel, er-richtete der Senat von Bern eine Commission zu
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