40 XXII. Buch. Ucöergewicht der Könige von FrankniH.
tausend Mann, eine schöne Flotte, und den mich--tigsten König in Europa zum Freunde. !
James sandte dem Papst eine Obedienzgesaiidt-schast; er beeinträchtigte die englische Kirchenverfts-sung; er verletzte verfassungsmäßige Urkunden mddie Formen des Rechts, und vermeinte, seine Na-tion zu nöthigen, diese Neuerungen durch Eide z»bestätigen.
Jetzt leuchtete bei den Engländern eine reinereFlamme der Freiheit als vormals um CromiMZeit. Algeruon Sidney und der weise Locke hatte»die Grundsätze des gesellschaftlichen Vertrages, ohneden keine Verfassung sich denken läßt, in das Lichtgesetzt. Jener und seine edlen Freunde waren ausdem Blutgerüste gefallen; aber noch lebte indemAndenken der Britten Herr Algernon, wie er, ehr-würdig durch Jahre und Tugenden, die Rechte dedVolks bis auf den letzten Hauch vertheidigte. BeiVielen war Begeisterung für die Freiheit, bei An-deren mehr Haß der papistischen Gebräuche; darinkamen alle überein, daß dem Könige nicht zukomme,in solchen Dingen der Nation etwas vorzuschreiben.James hatte viele Große mißvergnügt gemacht, undwas Hofleute gewöhnlich vernichtet, brachte diesezum Widerstand auf. Sie wandten sich an den Erb-statthalter, des Königs Neffen und Schwiegersohn,den präsumtiven Thronfolger.
Die Königin von England gebar in diesem Zeit-punkte einen Sohn; dieser Anfall wirkte verschic-
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