Band 
[Zweiter Band.]
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§ap. i». Der Krieg von igzg'.

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fursten nicht, die Todten wurden beraubt, in Speierdie Asche der Kaiser zerstreut.

Die Feldherren und Staatsmänner, die dem Kö-nige den Zunamen des Großen erworben, warenmeist gestorben; Niemand leitete ihn zu der Wahlwürdiger Nachfolger; Hoftabalen, deren Seele dieGeistlichkeit war, bestimmten des Königs gutmei-nende Freundin, Maintenvn, mittelmäßige Köpfein die höchsten Wurden zu empfehlen, und Männervon Geist und Muth nieder zu halten. Den Finan-zen fehlte Eolbert. Der Staat seufzte unter Schul-den. Ganz Europa war wider den König verbun-den, fremde Feldherren hatten von den seinigen sie-gen gelernt; eine dreitägige Seeschlacht, bei la Hozue,entkräftete auf lange Jahre die Flotte. Ludewigselbst, nun sechszigjährig, fing an, Abnahme desFeuers zu fühlen. Es fing an, ihm begreiflich zuwerden, daß der Kampf eines Einigen wider Allezuletzt erschöpfend sev. Er harte keine Freunde alsdie Türken, deren Kräfte den Kaiser nicht abhaltenmochten, am Rhein zu operiren; problematisch wardie Ergebenheit der Schweiz; der König von Schwe-den, als Glied des teutschen Staatskörpers nun wi-der ihn.

Drei Jahre suchte Frankreich den Frieden; dieMitten schienen den Krieg in die Länge zu ziehen.Endlich wünschte Großbritannien sein Ende; er ko-stete diesem Reich jährlich sechs Millionen PfundSt.; Wilhelm HI. hatte die Größe und den Ruhm,