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[Zweiter Band.]
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48 XXII. Buch. Uesergewicyt der Könige von Frank«!»,

sini, durch die Eroberung von Morea für Venedig,den Zunamen des Pelvpvnnesischen erwarb. Eil,'Jahre, nachdem die Pforte den Frieden zuerst be-gehrt, wurde er unter Wilhelms Vermittelung znCarlowitz in Slawonien geschloffen, der ganze M-ponnesus, die Insel Aegina bei Athen, viele Ort-schaften der Küste, blieben den Venetianern, daswichtige Fürstenthum Siebenbürgen, die alte hmi-garische Hauptstadt Ofen, die Inseln der Theiß nniMarvsch, und viele Gränzplätze wurden dem HanseOesterreich überlassen; die Opposition in Hungernwar nun belehrt, wie sie künftig nichts mehr mder Pforte zu hoffen habe.

In dem 58sten Jahr der Herrschaft Ludewigs XIV,König der Franzosen, in dem 45sten Jahr der Ver-waltung Leopolds, römischen Kaisers, in dem 2Ssienseit König Wilhelm auf dem Schauplatze der Staats-geschäfte auftrat, als in Escurial Don Carlos II,Don Pedro II. in Belem die Scepter Spaniens undPortugals mit matter Hand noch zu tragen schie-nen, im Anfang der Herrschaft Karls XII, Kc-nigs der Schweden, und Friedrich IV, Königs vonDänemark, als in Polen Friedrich August demHelden Sobiesky gefolgt, Czar Peter aber mit Ruß-lands Macht gewaltig aus der Barbarei emporstreb-te, trat Europa in das achtzehnte Jahrhundert ganzstiedsam.

Cap. 16 .