Achromatisches und aplanatisches. 429
Diesem, aus der unvermeidlichen Dicke der Gläser entspringen-den, Fehler wird sehr nahe abgeholfen, Wenn man den letztenRadius auf (>' = 0,1285000 herabsetzt; alsdann nämlich wird,indem alles vorige übrigens der für q = 0)1305125 berechne-ten Tafel, in welcher die wahre Dicke der Gläser berücksichtigtist, gemäfs bleibt,
<P
ip ri qp Tfl
F"
1
<P =
0°150"
<p” = 0.10.13,1<p m = 0.16-11,7
F" = 1,0080814
c «
* J3_ u
<p =
6.0.0.
<p T ‘ = 4. 5. 2,3q>™= 6.28.53,0
F"=1,0079226
flJ
<x> U
TB «
2 «iz v
<P~
12. 0.0.
q>”= 8. 8. 1,3^" = 12.57.51,0
F"= 1,0078670
<*> £
:s
<p =
18.0.0.
q,™ = 12. 7.31,4<r‘ = 19.26.4S,7
F"= 1,0075600
c ^
Ü & s
eC Ct
2 *
<p —
0.15.0.
q," = 0.10.21,6
qp , "= 0.16.12,6
F"= 1,0081000
für Stvon gtBrecht
<P =
18.0.0.
q>" =12.17.43,9<jp V i, = 19- 27.41,1
F"= 1,0081582.
Es läfst sich leicht übersehen, dafs man durch eine Correctionder übrigen Radien dem genauen Zusammentreffen noch näherkommen kann; indefs will ich diese Berechnung hier nicht un-ternehmen , da zuvor von Seiten der Künstler die Entscheidunggegeben werden mufs, ob die hier angegebene convex-concaveForm nicht in Rücksicht der Ausführung Schwierigkeiten hat,die Gauss selbst als sich vielleicht darbietend bemerklich macht.Uebrigens sind auch die Unterschiede zwischen den "Werthenvon F" für qp= 12° nur = 0,0003, also sehr geringe.
Ich gehe jetzt zur Darstellung der Herschel’schen Theorieüber, bei welcher ich, da sie schon auf mehr Beispiele ange-wandt ist, nicht so lange zu verweilen habe. Auch bei ihrliegt die oben gebrauchte Gleichung für die = 0 gesetzte Ab-weichung wegen der Gestalt zum Grunde , und da hier b nichtals unendlich grofs betrachtet wird, so kommen in dem Werthe
1
für P die Glieder, welche — enthalten, vor, .dagegen dürfen
1
die, wo der Factor — vorkommt, weggelassen werden. Da-