Cap. ra. Teutschland.
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Michael Apafy, der letzte Fürst von Siebenbür- n.^y?.gen, starb, und hinterließ, gemäß dem Carlowi- 'her Frieden, das Land Karl dem VI- Sechszehnhun-dert Ortschaften waren in dem Besitze geborner Hunga-ren; über vierhuudertgehörten den Szeklern, Enkelnder Hunnen oder Petscheneger; zweihundertundsechszig wurden zu den sieben Stühlen der Sgchsen,seiner alten Colonie, gerechnet; häufig erinnerte derwlachische Pöbel an Trajans Siege und an Romslange Herrschaft; Karl VI. zog die wandernden Ar-menier in eine Colonie; endlich wanderten, seitvierhundert Jahren, Zigeuner, ein vielleicht ausMultan durch Timurs Waffen, oder durch den Stoßalter Völkerwanderungen von einem nähern Ge-birge*) vertriebener Menschenstamm, in Gezeltendurch das Land. Ueberhaupt hatte Siebenbürgendei eine Million Einwohner; das an sich schöneband liegt so, daß Gabor und Rakozp leicht seineWichtigkeit zu fühlen geben konnten; zwanzigtan-send Kurutzen hatten Leopolds letzte Jahre, ohnefremden Beistand, beunruhiget.
Friedrich III, Kurfürst von Brandenburg, er-warb eine von dem Lande Preußen genannte Königs-krone. Seine Verwaltung wurde unter dem Ein-fluß oft wechselnder Günstlinge geführt, doch wichder Geist seines Vaters und der französischen Colo-uie nicht von Berlin: Preußen stellte eine Macht
*) kommen bei späteren Byzantinern vor.