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Cap. 27. Schweden.
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zusammentreten und seine Meinung über die vor-liegenden Geschäfte äußern. Jedes edle Geschlecht,jedes Glied der hohen Geistlichkeit, jedes Const-storium, jede Stadt und Landschaft hatten ihreStimme; größere Städte zwei, die Hauptstadt vier.Der Reichstag war die Nationalrepräsentation, inAllem so mächtig wie die Nation; seine Vollmachtenschienen bloße Formalitäten.
Der Reichsrath bestand aus sechszehn Senato-ren, die mit, manchmal ohne und gegen den König,alle großen Geschäfte leiteten. Der Canzleirath be-stand aus Staatssecretärs.
Hierauf wurde zu Stockholm der Friede mit Dä-nemark geschlossen, worin Schweden der Aollfrei-heit in dem Sund entsagen mußte. Die Königevon Preußen und (insofern er Kurfürst war) Eng-land behielten ihre Acquisitionen; groß war nach derkage Schwedens der Verlust nicht, wenn Bremenkünftig nicht mehr Anlaß zu größerer Theilnehmungan teutschen Reichssachen gab. Wesentlicher verlor ndas Reich durch den Frieden zu Npstadt, worin 'dem Czar das kornreiche Livland und Esthland,sammt Wiborg und Jngermannland abgetreten wer-den mußte. Geld, welches in Schweden fast ver-schwunden war, wurde die einige Entschädigung;
Reichsthaler bezahlte der dänische, zwei^ Millionen der preußische Hof, Hannover eine Mil-lion, zwei der Czar. Der Czar gestattete auch,wenn die Kornernte in Schweden mißlinge, zollfreie