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126 XXII. Buch. Ucbergewicht der Könige von Frankreich.
daran. Der Prinz Eugenius schlug die Türken beiPeterwaradein und Belgrad. Diese Siege hattenauihOesterreich Volkgekostct, aber den osmanischen Muthso gebeugt, daß der in Belgrad commandirende Seras-kier mit noch zwanzigtausendMann Garnison capitu-lirte. England und Holland vermittelten den Friede».Er wurde in Servien zu Paffarowiz aufvierundzwan-zkgMondenjahre geschlossen. Der Kaiser behielt Bel-grad und das Vannat von Temeswar; seinen alte»und neuen Unterthanen wurdeHandelsfreiheit in al-len Häfen des schwarzen Meers und der Donau, auchmit Persern, und diesen mit ihnen bedungen. DieVenetianer hatten das Unglück, Morea zu verlieren,wofür die Abtretung einiger Gränzplätze zu Siche-rung Dalmatiens keine Entschädigung war. Aur sel-bigen Zeit war noch kein Bund zwischen Rußland undOesterreich
Nachmals wurde Achmed in die persischen Unruhenverwickelt. Ein Jüngling aus dem Candahar, Hirteim Gebirg, unternahm die Herstellung des Thronsder Sophi. Derselben einer, Sha Thamas, lebtenoch; jener nannte sich Sklaven desselben, ThamasKuli Khan. Er überwand alle seine Feinde; woraufder Undank des Fürsten Verwand wurde, ihn (denSophi) selbst zu todten. Sha Nadir (so nanntesich nun der Held) schlug die osmanischen Türken.Dieses Unglück war die Veranlassung und der Ver-wand der Aufruhr, wodurch der Padisha gestürztwurde.
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