140 XXII. Buch. Uebergewicht der Könige von Frankreich.
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lich für die Bereicherung seines Hauses, und soll ihmein Einkommen von i20,uoo Scudi gemacht haben.
Ueberhaupt blieb Rom gegen Schwache fest aufden vorigen Ansprüchen, erhielt sie gegen Mächti-gere bestmöglichst, und vergaß, was gar nicht mehr !haltbar schien.
Cap. 45.
Der letzte Medicis; das übrige Italien,
Johann Gasto, der letzte Medicis, ein Herr mGeist, welcher aber gänzlich seinen Launen und sei-nen Wollüsten lebte (da er in politischen Geschäfte»seine Unvermögenheit kannte) war gestorben. Dielothringische Verwaltung war als ausländisch ver-haßt; selbst Staatsreformen wurden als Erfindun-gen der Habsucht betrachtet.
Man erfuhr kaum, daß durch Befehle des bliu- §den Papstes Corsint durch denselben Cardinal Albe-roni, der für einen Augenblick Europa erschütterte,eine der kleinsten Republiken auf etliche Wochen ihrEdelstes, die Freiheit, verlor. Sän Marino heißtsie, der Berg Titan ist ihr Sitz und ihre Gränze.Der bescheidene Senat erffchete die Herstellung derUnabhängigkeit.
Nachdem Venedig den Peloponnesus eingebüßt,blieb die Republik in Unthätigkeit; ihr Schatz fandsich erschöpft, die Quelle des Reichthums versiegt.
Die letzten Fürsten von Este, Herzoge zu Mo-den«, durch das Schicksal der Mantuanischen Gon-zaga belehrt, bemüheten sich, weder die Oesterrei-
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