Band 
[Zweiter Band.]
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Cap. iS. Der letzte Medicis; das übrige Italic». 141

cher, noch die (für Don Carlos Staaten suchen-den) Spanier zu beleidigen.

Zu Parma, Mailand und Mantua bemerkte derMel ungern die wachsamere Aufsicht österreichischerHerrschaft.

Genua führte Krieg wider die mißvergnügtenCorsen. Diese klagten über eigennützige Verwaltung,über die hinterlistige Politik der Unterhaltung desParteigeistes, über die dSon-procoägtur (durchwelche Formel Genua, so oft es der Republik ge-fiel, die Justiz unterbrach). Der Jammer einerarmen Frau, deren Hausgeräthe ausgetragen wurde,weilsie einige Pfennige Steuer nicht bezahlen konnte,war Anlaß des Ausbruchs der langen Gährung inrierzigjährigen Krieg. Es eilten die Nachbarndem Weib, die Dörfer jenen zu Hülfe; eine Pierenach der andern griff zu den Waffen. Durch denBeistand Karls VI. stillte Genua, mit unglaubli-chen Unkosten und nur für einen Augenblick, die-ses Feuer. Hierauf stellte sich der westphälischeEdelmann Theodor von Neuhof unter königlichemNamen an die Spitze der Corsen. Obwohl sein Ge-danke mißglückte, und Genua von Schweizern (aufkurze Zeit!) und Banditen unterstützt wurde, den-noch würde Corsica nicht bezwungen worden seyn,wenn unzeitige Merkmale einer Vorliebe für dieEngländer nicht Frankreich den Corsen zum FeindeSemacht hätten. Bvisseur und Maillebois siegten inkleinem Postenkrieg; durch Strenge meinte dieser

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