0. >, Sap. «. Der erste schlestsche Krieg. j5t
,M l Heims und Oderlehnsherr der schlesischen Fürsten,uz ! mißbilligte diese Veranstaltung, und der Herzogn> wurde grnöthiget, sie aufzugeben. Die Herzoge zuLeignitz waren ausgestorben. Au Brieg und Wolau » C-ea herrschte eine Nebenlinie. Diese vereinigte Liegnitz,it und starb zu einer Zeit aus, da der große Kurfürst ,b?s.'n- Friedrich Wilhelm sowohl Verhältnissen, die seine>» Vater hatten müssen fallen lassen, eine neue Krafta- geben, als den sehr gedrückten Protestanten Schie-lt ssens die Aussicht eröffnen konnte, einen Glaubens-r , genossen zum Herrn zu haben. Doch erlaubte seinen Äge ihm nicht, von ihren Wünschen Gebrauch zut machen. Vielmehr ließ sein Sohn sich gefallen, die
f Ansprüche, welche er haben möchte, gegen eine Geld-
» summe aufzugeben. Der König aber stellte deni Grundsatz auf, daß im Hause Brandenburg jede Ver-, außerung der Besitzungen oder Ansprüche für dier ^ Nachfolger keine Verbindlichkeit habe. Vergeblich> wurde angeführt, wie sein Großvater die Herrschaftl ! Schwibus, eine Anerkennung der Ansprüche auf Ost-- ! friesland und eine Summe von 2 ;o,oov Gulden' dafür angenommen habe.
Der König unterwarf ohne Mühe die Provinz,wo dem unerwarteten Einfall keine Vertheidigungs-maßregeln entgegen standen. Hierauf erbot er der n. C.Erbtochter Karl VI. für die Abtretung Schlesienszwei Millionen Gulden, Hülfe zu Erhaltung ihrerübrigen Staaten, und seine Verwendung für dieWahl ihres Gemahls an das Kaiserthum. Der Hof