Band 
[Zweiter Band.]
Seite
161
JPEG-Download
 

Cap, 6. Elisabeth, russische Kaiserin. 161.

sonder» ihre Verwaltung die Macht bestimmt) Oester-reich wurde unter der weisen Regierung dieser gu-ten und großen Frau blühender und stärker als jein den alten Perioden habsbnrgischer Größe. Ihr^ Geist belebte die Masse der angestammten Monar-chie mit neuer Kraft, jedes Jahr belohnte die Mut-tersorge mit einem starken Zuwachs an Volksmengeund Flor. Ihr Heer erschütterte im nächsten KriegdieMacht des großen Friedrichs; bei der zweitenGelegenheit vermochte er ihm nichts anzuhaben.Aus der fürchterlichsten Krise, und nach dem größer»siebenjährigen Krieg erhob Maria Theresia in vier-zigjähriger Herrschaft ihre Monarchie zu einer vorallen andern in Europa hervorleuchtenden Blütheuud Kraft.

Cap. 5.

Elisabeth, russische Kaiserin.

In Rußland führte das Kind Iwan den Titel nkaiserlicher Majestät, Ernst von Biron die Regenten- 'schast, Anton Ulrich, des Kaisers Vater, den Stabdes Oberbefehlshabers der Truppen. Anton Ulrich>var in den Händen des Generalfeldmarschalls Gra-fen von Münnich. Der Regent beging den Fehler,

^ diesen wichtigen und ehrgeizigen Mann zu beleidi-, gen; im Cabinet setzte er dem Canzlar OstermannI den Grafen Bestuscheff entgegen; sein Stolz mißfielder Mutter des Kaisers, Hiebei versäumte er alleMaßregeln seiner Sicherheit. Münnich versprach2. ». Müll»» stimmn. Werke. VI. I I