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[Zweiter Band.]
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162 XXIII. Buch. Theresia. Friedrich und Norbamcric,.

der Prinzessin Mutter, sie von Biron zu befreien,es war ihm leicht, ihn einzuschläfern; hierauf begabsich Münnich eines Morgens um zwei Uhr in ihreZimmer. Sie befahl den Garden, ihm zu folgen.Die prcobraschenskifche Garde am Palast gehorchtewillig der Stimme des alten Feldherrn. Er brachherein, wo Ernst von Biren mit feiner Gemahlinin der tiefsten Ruhe schlief. Biron fuhr auf, ver-suchte Gegenwehr, aber der Mund wurde ihm zuge-stopft, er gebundeu, und in den Palast der PrinzessinMutter getragen. Sie trugen eben dahin seine Ge-mahlin ; unterwegens (weil sie zu schwer war) warfensie sie halb nackt in den Schnee. Den folgenden Tagwurde der Regent auf Schlüsselburg gefangen gelegt.So endigte die Macht eines Mannes, der bloß,weil Anna Zwanowna ihn liebte, eilf Jahre langRußland in der That beherrscht hatte.

Die Prinzessin Mutter, Anna, folgte als Re-gcntin, Münnich wurde Kriegsminister, Ostcrmannblieb über die auswärtigen Geschäfte und über dasSeewesen, Tscherkaskoj und Golowkin führten dieinnern Sachen. AberMünnichsuncrsättlicheHerrsch-sucht machte ihn krank, als er bemerkte, daß nicktAlles nach seinem Willen ging. Hierzu kamen dieVerwickelungen der Mächte: der König in Preußenerwarb durch Winterfell», MünnichS Vetter, dieZusage eines Corps von t2,oun Russen zu seinerVertheidigung , aber der österreichische Minister,Marchefe di Botta Adorno, und Graf Lynar, Mi-

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