sor XXIII. Buch. Theresia Friedrich und Nordamerika.
dreißig Jahren zu Eroberungen angeführt. Er re-dete zu dem Kaiser von dem russischen Heer: „Wo„ist ein Volt, das wie die Russen, ohne andere Le-bensrnittel als Pferdefleisch, ohne ein edleres Ge-„tränk als ihr Blut oder Stutenmilch ganz Europa„durchstreifen, ohne Brücke über die größten Ströme„setzen könnte; so fest wie unser Treffen; so leicht„wie unsere Kosaken!" Er wurde in alle seine Wür-den hergestellt.
Peters III. Lieblingsidee war der Umsturz derMacht von Dänemark; er wollte das Haus Holstein,aus welchem er entsprossen war, rächen. Eben die-ser Herr beleidigte die Großen, deren Gewalt er be-schränken zu wollen schien; die Geistlichkeit durchVerordnungen wider die Bilder und langen Bärte;die russische Garde durch den Vorzug, den er denholsteinischen gab. Nachdem er so viele mißvergnügtgemacht, ohne ihnen die Mittel zu nehmen, ihmzu schaden, gab er in der Person seiner Gemahlinseinen Feinden ein Oberhaupt. Er mochte Ursachendes Mißfallens haben; sein Gedanke war, Katharinazu verstoßen, und man war ungewiß, ob er ihrenSo-Hn, Paul Petrowitsch zum Thronfolger erklärenwürde. So geschah, daß Männer von ganz verschie-denem Charakter, Graf Panin, der Kosaken-AtamanRasumofsky, Generalprocurator Glebow, die Brü-der Orlow, der Fürst Barjatinskp und Andere sichwider ihn vereinigten.
Sie gewannen den Senat und die Synode; ge-