Sap. 10. Katharina U.
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re- gen Ende des Junius wurde Kaiser Peter III. desWo ! Reichs entsetzt; Katharina redete zu den Garden;Le- sie wurde als Selbstherrscherin aller Reußen prv-Ze- clamirt, ihr huldigten Geistlichkeit und Adel. Dieseopa Dinge erfuhr Peter auf dem Lustschlosse Oranien-me Der General Münnich rieth, er solle sich an
icht die Spitze treu gebliebener Garden stellen; er selbstür- welle mit ihm nach der Hauptstadt marschiren. DerKaiser, edler Entschlüsse unfähig, floh,-kam von selbstder wieder, unterschrieb die Erklärung seiner Unfähig-in, ^ keit, übergab seinen Degen, und nahm in wenigenne- Lagen den weltbekannten Tod.be- ^ Hierauf bestätigte Katharina II. den Geistlichenrch , die Bärte, Bilder und Einkünfte; die teutsche Leib-ie; wache wurde entlassen. Es erschien ein Manifest,en worin die Kaiserin bekannt machte, „welchen Ge-lgt ! „fahren die heiligen Ueberlieferungen der Kirche aus-M „gesetzt gewesen, wie die Ehre derWaffen durch über-
rn „eilten Frieden mit Preußen compromittirt worden,
rn „wie Peter III. so undankbar gewesen wäre, daß er
lw „über den Tod seiner vielgeliebtesten Muhme der
„Kaiserin Elisabeth gar nicht geweint; wie er soen „gottlos war, daß er sich der Besuchung der Pre-
ie- „digten entäußert, und so ungereimt, daß er sogar
m „den Truppen, als ob sie mehr als Einem Herrn ge-
ü-' , „hörten, verschiedene Uniformen gegeben, endlichch ^ „welchem Schicksal Katharina selber kaum entgan-l „gen sey, als Gott gefallen, den Kaiser Peter durche- „eine Hämvrrhvidalkolik hinwegzunehmen."