L18 XXIII. Buch. Theresia, Friedrich und Nordamerika.
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weltbekannt, daß im zehnten JahrhunderteMistewojund Borislafzusammen Fürsten Pomerelliens waren,und Swantibors I. zwei Söhne Stifter zweier zuDanzig und Stettin regierenden Häuser gewor-den sind. Als jenes erstarb, und billig dieses fol-gen sollte, nahm Przemysl, König von Polen,dieses Land ein, und wandte vor, durch seine Ge-mahlin der nächste Erbe und als solcher von Miste-wpn, dem letzten Herzog, erkannt worden zu seyn.Aber das Land war ein Afterlehen der Markgrafenvon Brandenburg; in diesem Recht führren sie widerdie Polen Krieg, und vertrieben sie. Unglücklicher-weise sahen sie sich in dem Fall, ihre Rechte an denteutschen Orden, der üi Preußen regierte, um zehn-tausend Mark zu verkaufen. Casimir IV, Königvon Polen, eroberte nachmals dieses Land. Aberdas Haus Brandenburg bat immer das Recht, eswieder einzunehmen; denn es nur den Besitz, nichtaber das Recht verkauft hat; verkauft haben dieMarkgrafen von Brandenburg, was sie nun alsHerzoge von Pommern wieder an sich ziehen können;außer dem ist klar, daß sie das Land nur insofernveräußert hatten, als sie esjui-o Kolli besaßen, wel-ches dem juri primilivo nicht Abbruch thut.
Weiter ist bekannt, daß von den Bischöfen vonPosen und selbst Kaiser Karl IV. alte Urkundenübrig sind, aus denen erhellet, wie die Gegen-den zwischen der Netze, Knddow uud Drave vorZeiten zu den brandenburgischen Marken gezählt
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