ca. Cax. i l. Die Unfälle Polens. 219
>vj worden. Es läßt sich nicht läugnen, daß auch sien, dem teutschen Orden verkauft, und von diesem anzu Polen abgetreten wurden; aber ein Jahr vorher hatte n^Ca- ! der teutsche Orden dem Kurfürsten von Branden->l- ^ bürg die Neumark, wie sie um dieselbe Zeit nochu, mr und seyn sollte, verkauft; und nur die pol-
e- Nischen Waffen gestatteten nicht, ihr die gehörige
e- Ausdehnung zu geben. Jetzt wird billig hergestellt,
li. was von Rechts wegen immer bätte seyn sollen,n Endlich ist auch gewiß, daß die alten Herzogen zu Glogau im Jahr iZir Posen und Kalisch beses-
c- ftn haben; seit 1741 ist König Friedrich Herzog zu
u Glogau; Posen und Kalisch sind also sein.i- Es kommt hiezu, daß die Polen in dem Vertragg zn Vidgoscim Jahr 1657 demKursürsten vonBran-
r denburg, der sie von den Waffen der Schweden be-
S freien sollte, 400,000 Thaler auf die Stadt Elbing
t assignirt haben, und daß die damals geschehene Au-
e ! sage nie erfüllt worden ist.
S Friedrich aber, nach seiner bekannten Güte und; ! Billigkeit, will für dieses Alles nur Pomerellien,i die Gegenden an der Netze, die Woiwodschaft Ma-- rienburg, das Bisthum Ermeland, den DistrictMichelau, das Bisthum und dieWoiwodschaftKulm.
> ^ Da er Danzig und Thorn bei Polen läßt, so hofft
> er als Freund und guter Nachbar (der zu seyn, im-' ! wer in seinem System ist), die Republik Polen werdeE ihn für die Aufopferung, welche er ihr hiemit macht,
^ auf eine angemessene Weise entschädigen. Das Ei-