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Aplanatisches.
angiebt) ein Fernrohr dieser Art von 10 oder 12 Fufs Längeebensoviel leisten , als die bisherigen achromatischen Fernrohrevon IG bis 20 Fufs Länge. In Baiilow’s Fernrohre hat dieSpiegelglaslinse 6 Zoll Durchmesser und 48 Zoll Brennweite, dielliissige Linse steht 24 Zoll von ihr entfernt, und die Brenn-weite der vereinigten Linse ist 624- Zoll; die von der flüssigenLinse her convergirenden Strahlen bilden also einen Winke! sogrofs, als wenn sie von einer ßzölligen, 10 Fufs 5 Zoll entfern-ten Linse herkämen, indem der Abstand des Brennpunctes vonder flüssigen Linse “ 62|- Zoll, ihr Durchmesser zz 3 Zoll ist,also 6 Zoll Oeffnung mit 125 Zoll Abstand zusammengehört.In der Möglichkeit, die flüssige Linse etwas zu nähern oder zuentfernen , ist hier auch noch ein Mittel zur genauen Berichti-gung des Focus gegeben. Die Proben, die Bahlow von derVorzüglichkeit dieses Fernrohrs giebt, sind folgende. Der Po-larstern (mit seinem kleinen IN'ebensterne) erscheint als einschönes Bild einer Sonne und eines Planeten. Der Nebensterndes Aldebaran ist so glänzend, dafs man ihn sogleich auf denersten Blick erkennt. Auch der kleine Stern bei a der Leier istdeutlich zu erkennen; t Persei und co des Fuhrmanns erscheinendeutlich doppelt; g des Wassermanns ist so schön begrenzt, dafsman über die, bisher zuweilen bezweifelte , Ungleichheit in derGröfse beider Sterne durchaus nicht zweifelhaft bleibt. Späterhat Bahlow eine Glaslinse von 78 Zoll Brennweite mit der flüs-sigen Linse, die in 40 Zoll Entfernung aufgestellt ist, so ange-bracht, dafs der Brennpunct der verbundenen Linsen in 104 ZollEntfernung fällt; dieses Fernrohr leistet bei 7,S Zoll Oeflnungso viel als sonst ein Fernrohr von 18 F’ufs Länge 1 . Die Halb-messer der Gläser, die das Fluidum einschliefsen , sind 144 Zollan der Seite nach dem Auge und 30 Zoll an der andern Seite;die Halbmesser der Glaslinse 56, 4 und 144 Zoll.
Die Entfernung der stärker zerstreuenden Linse von derandern hat auch Rogehs in Beziehung auf Flintglas in Vorschlag
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gebracht, um mit kleinern, recht guten Stücken Flintglas aus-zureichen. Er empfiehlt 2 , zu der corrigirenden Linse nichteine einfache Linse, sondern eine zusammengesetzte Linse zunehmen, deren convexes Glas aus Kronglas, das concave aus
1 ßiblioth. nniv. 1829. Deobr. p. 273.
2 Brewster’s Ediub. Journ. of Science. IX. 126. Poggend.XIV. 325-