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[Zweiter Band.]
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Cap. 1 5 . Schwedische Revolution 1772. 24 S

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„ne»; der ist ein unglücklicher König, welchem nur„darum gehorcht wird, weil man muß."

Bald nach diesem zeigte sich eine große Währungin der Gränzfestung Christianstadt; der Reichsrathwurde verrätherischer Pflichtvergeffenheit beschuldi-get, die Nation aufgefordert, „dem Könige zu ge-„ben, was dem Könige gebühre." Karl, Herzogvon Südermannland, Bruder des Königs, bemäch-tigte sich, da er eben zu Karlskrvna war, unterdem Verwand, jene Aufrührer zu züchtigen, dieseswichtigen Platzes, der Magazine und des Arsenals.5n seinem Manifeste rief er Jedermann unter seinPanier gegen das Joch „einer höllischen Rotte, de-„ren Schwert über dem Haupt jedes Bürgers in„seinem Hause und jedes Landmanns in seiner Hütte„schwebe." Der dritte Bruder Friedrich bewaff-nete Ostgothland.

Von diesen Bewegungen wurde der Senat un-terrichtet, und gab zweien seiner Mitglieder volleGewalt, Alles vorzukehren, was zu Erhaltung derVerfassung erforderlich sey. Da man gegen dieLeibwache in Mißtrauen war, wurden die Regi-menter von Südermannland und Uxland nach Stock-holm berufen. Dem König wurde angedeutet, ersolle seine Brüder zurückmahnen, und sich selbst nichtentfernen. Ein Schreiben des Herzogs von Sü-dermannland fiel in die Hä» de des Grafen Kalling;dieses erlaubte keinen fernern Zweifel über daSVerständniß, noch über die revolutionäre Absicht der