jca, §«p. li. Die bayerische SuccesstonS-Streitigkcit 17 77. L47
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Eine große Strecke des Laufs der Donau, desJnnsund der Isar, die Vorstadt von Regensburg, woder teutsche Reichstag nun 116 Jahre saß, fielenOesterreich zu.
Ueber diese Vorgänge war weder an die Agna-ten des Hauses, noch an die bayerischen Landständeoder Nationalrepräsentanten weiter etwas gebrachtworden. Die Gränze der vor 554 Jahren erledig-ten Herrschaft Herzog Johanns zu Niederbayernwar nicht ganz genau bestimmt, so daß der Hof zuWien in dem Fall war, den Kurfürsten zu ver-sichern, es würde nach einstweilen ergriffenem Be-sitz die Demarcation mit Billigkeit und Mäßigungerst vorgenommen werden.
Dieses Alles betrachtete Friedrich, König inPreußen, als eine die Machtverhältnisse wesentlichändernde Verhandlung; bezeugte Erstaunen, daßsie ohne Verabredung mit ihm durchgesetzt wurde,und gab dem Herzog von Aweibrücken, dem yrä-sunitiven Nachfolger des kinderlosen Kurfürsten, denRath, in Dinge, die den Reichsverfassungen unddem westfälischen Frieden so offenbar widersprä-chen, ohne Benehmen mit andern Reichsfürstenoder mit der Krone Frankreich, der Gewährleiste-rin des westfälischen Friedens, durchaus nichteinzugehen- Dem Hof zu Wien stellte er vor, wieundisyutirlich nach allen Begriffen des Lehenrechtesdie Nachfolge der verschiedenen Zweige eines Stammsin die von dem gemeinschaftlichen Stammvater be-