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[Zweiter Band.]
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250 XXIII. Buch. Theresia, Friedrich und Nordamerica.

von Kaiser Maximilian dem Ersten ertheilte An-wartschaft aufLeuchtenberg und andere Reichslehen,und begründete seine Forderungen auf eine Mengefür das teutsche Vaterland geschehene Aufopfe-rungen.

Die Heere Oesterreichs und Preußens bewegtensich nach der böheimischen und schlesischen Gränze.Der König suchte zu zeigen, daß die von KaiserSigmund seinem Eidam Albrecht von Oesterreichertheilte Anwartschaft keinen festen Grund habe,indem Albrecht seinen Anspruch auf dieses Mann-lehen von Johanna, seiner Mutter, einer bayeri-schen Prinzessin, hergeleitet, und Sigmund wirk-lich zu gleicher Zeit selbst andere Herzoge von Bayernbelehnt habe. Es wurde nämlich bemerkt, daß derProtonotarius, Michael von Priest, aus dessenFeder beide Lehenbriefe geflossen, in der Geschichteals überführter Verfälscher erscheine. Endlich fandsich, daß der Herzog Albrecht jedem von dieser Bc-lehnung für ihn entspringenden Rechte zuletzt ent-sagt habe. Der Wiener Hof bezog sich auf notori-sche Eristenz österreichischer Ansprüche, auf die An-erkenntnis derselben durch die Kurfürsten, und aufdesselben Siecht und Macht, ohne den Herzog vonZweibrücken mit andern Höfen zu tractiren.

So wurde fünf Monate das Geschäfte auf di-plomatischem Wege betrieben, bis Anfangs des JuliusC. der König bei Nachod in Böheim einrückte, undwider einen andern Paß der Prinz Heinrich, sein