ca. Cap. 15. Nvrdamerica. 269
en lenz oder Alleinherrschaft zu befreien. Was sonder-en barerscheinen mußte: der König in Spanien, der>e- Bescher und Unterdrücker von Südamerica, waffnete!g- gleichfalls für die Gründung eines mächtigen und>i- freien Staats in Nordamerica.ca Dieser Krieg nnterminirte die Staatskräfte der>ß europäischen Hofe; die schon unmäßige National-
h, schuld der Dritten wurde beinahe verdoppelt; er ko-n stete dem Hof zu Versailles über 9vn Millionen Li-
i. vres; die Völker wurden an die Ideen der Freiheit>e ^ gewöhnt, sie erkannten daö Geheimniß der SchwächeH unpopulärer Gebieter.
u Eine Zeit lang wurde der Krieg ohne merkwür-e dige Ereignisse geführt; es war dem Hause Bour?
- bon genug, die Feinde seiner neuen Freunde in Un-, ^ thätigkeit zu halten; man scheute die Launen des
- ^ Glücks, man gedachte deS vorigen Ruhms britti-
- scher Waffen. Der weise Washington sah nie aufGlanz und Schein, er suchte den daucrhaftcrnRuhmder Erreichung seiner Absicht. Plötzlich trug sich zu,daß bei Saratoga ein englischtcutsches Heer von den
! verachteten Milizen der neuen Welt eingeschlossenund gefangen gemacht wurde.
Nach diesem Unglück erneuerte das brittische Par-lament jenes erhabene Beispiel römischer Stand-haftigkeit nach dem cannensischen Tag. Wenn dieKriegsmanier sich nicht besonders darin »»gemeinverändert hätte, daß auf die Lage der Finanzenheutigen Tages eben so viel ankömmt als auf die
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