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Erscheinungen und Gesetze.
Einflusses der Höhe auf die Luftelektricität zuriiekkommenwerde) darin mit einander überein, dafs bei heiterer Witterungdie Elektricität der Atmosphäre unwandelbar die positive ist.Jene drei Beobachter stimmen auch in dem Umstande überein,dals bei normalem heiterem Zustande der Atmosphäre diese po-sitive Elektricität innerhalb 24 Stunden zwei Maxima und zweiMinima habe, über welche wir hier de Saussi'he’s Angabe zu-erst mittheilen wollen, da wir diesem genaueren Beobachter diebestimmtere Kenntnifs dieses Gesetzes zuerst verdanken. Esschien mir, sagt de Saussüke 1 , dafs im Winter, in welcherJahreszeit ich diese Elektricität der hellen Luft am besten beob-achtet habe, dieselbe von der Stunde an, da der (Abend-) Thausein Fallen ganz geendigt hat, bis zum Aufgange der Sonne amschwächsten sey, worauf dann ihre Stärke stufenweise wiederzunimmt und früher oder später, fast immer aber vor Mittagbis zu einem gewissen höchsten Puncte gelangt, welcher aberwieder schwächer zu werden scheint, bis sie sicli bei dem Fal-len des Thaues gleichsam erholt, wo sie zuweilen noch stärkerwird, als sie den ganzen Tag hindurch gewesen war, nachher aberwieder stufenweise ihre Kraft bis tief in die Nacht hinein verliert,doch bei hellem Wetter niemals ganz unmerklich wird. Dieatmosphärische Elektricität ist also, gleich dem Meere, einerArt von Ebbe und Fluth unterworfen, welche dieselbe zwei-mal in 24 Stunden wachsen und abnehmen macht. Die Zeitihrer gröfsten Stärke findet einige Stunden nach Aufgang undnach Niedergang der Sonne statt und ihre gröfste Schwächezeigt sich vor dem Aufgange und Niedergange derselben,
Schüblek 2 bestimmt diese Periode iin Wesentlichen ebenso, nur bemerkt er, dafs, wenn die Elektricität einige Stundennach Aufgang der Sonne ihr erstes Maximum erreicht, die wahre'Feuchtigkeit der Luft zunehme (nach dem Saussüre’schen Haar-hygrometer beobachtet und auf gleiche Temperatur zurückge-führt), die Luft an ihrer Durchsichtigkeit verliere, der Morgen-thau falle (?) und im Herbste und Winter unter diesen Umstän-den oft eigentlicher Nebel mit starken Zeichen von Elektricitätentstehe. Sobald dieses Maximum eingetreten ist, verliere sichnach und nach das Dunstige der Luftschichten, die Atmosphäre