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Luftelektricität.
werde ganz heiter, die Trockenheit der Luft nehme von diesemZeitpuncte an wieder zu, die Luftelektricität nehme nun immermehr ab, anfahgs am schnellsten, dann immer langsamer, Nach-mittags zwischen 2 und 3 Uhr sey sie schon ziemlich schwach,gewöhnlich 1 — 2 Stunden vor Sonnenuntergang am schwäch-sten, während die Luft um diese Zeit ebenfalls am trockenstenist. Schuiu.eh findet einige Stunden nach SonnenunteT"an"gleichfalls das zweite Maximum, während dessen sich aufs Neueüberall Dünste bilden, die Feuchtigkeit der Luft schnell zu-nimmt, die Kälte des Abends eintritt und der Abendthau fällt,von welchem zweiten Maximum an die Luftelektricität aufs Neuewieder abnimmt und die ganze Nacht hindurch fortfährt zu fal-len , um mit der aufsteigenden Sonne des folgenden Tages wie-der dieselbe Ordnung zu durchlaufen.
Diese Periodicität der positiven Elektricität wird jedoch nuran heitern Tagen so regelmäfsig beobachtet; bilden sich Wol-ken oder fällt gar Regen , so zeigen sich viele Abweichungenund die Elektricität geht dann selbst in das Negative über, dochzeigt sich selbst bei bewölktem Himmel noch etwas von dieserPeriode.
Nach Crosse ist die gewöhnliche Luftelektricität Nachtsam schwächsten, bei Sonnenaufgang wächst sie, nimmt gegenMittag ab, wächst dann wieder , so wie die Sonne tiefer sinkt,nimmt dann wieder ab und bleibt die Nacht hindurch schwach.Nach Volta steigt die Luftelektricität, die bald nach Mittagnacli seinem Strohhalmelektrometer 5 bis 6° beträgt, mit An-fang der Nacht nach Verhältnifs des Thaues auf 8° und wohlnoch höher und ist in der Nacht und gegen Anbruch des Tagesam schwächsten.
Es ist eine gänzliche Entstellung dieser Beobachtungen,wenn De Lüc 1 , der sich dabei auf de Saussüre beruft, fol-gende Darstellung darauf gründet und mit dem Gange des Hy-grometers in Parallele bringt, dafs die Menge der Elektricitätin der Luft von der Zeit an, wenn die Sonne aufgeht, bis nachMittag sich vermehre, späterhin , wenn das Hygrometer einwirkliches Zunehmen von Feuchtigkeit in der Luft anzuzeigen an-fängt , die Kügelchen des Elektrometers allmälig wieder zusam-mensinken , und wenn der Thau sich zeigt, das natürliche
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