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nämliche Wirkung hervorzubringen, wählten Hawkshee undLetu’old bald nach einander zwei Stiefel, durch welche ab-wechselnd die Exantliruns bewerkstelligt wurde. Mit beidenendigt eigentlich die erste Periode der Erfindung und der Ver-besserungen dieser Maschinen, denn alle spätem blieben denbisher beschriebenen Constructionen mehr oder weniger getreu.IIawkshee’s Luftpumpe wurde in England sehr hoch geachtet,sie ist in Deutschland weniger bekannt, und weil sie die schondamals erreichbare Solidität nebst den in jener Zeit beliebtenVerzierungen sehr getreu darstellt, so halte ich es für geeignet,jjhS eine Zeichnung derselben genau in derjenigen Gestalt hier mit-zutheilen, wie sie ihr Erfinder darstellen liefs 1 . Der Zweckder einzelnen Theile ist übrigens leicht kenntlich. Es sind näm-lich aa, aa die beiden Stiefel, welche durch die messingne Büchsedd liindurchsehen und auf einem Stücke Messin" mit einemCanale festgeschraubt aufsitze», aus welchem das llohr lili un-ter den llecipienten hinaufgeht. Zur Sicherung gegen das Ein-dringen der äufseren Luft sollte in die messingne Büchse Wasseroecossen werden. Unter jedem Stiefel befand sich in dem ee-
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meinschaftlichen messingnen Verbindungsstücke ein Blasenventilund ein solches gleichfalls in jedem Kolben, wonach also die-selbe zu den Ventil-Luftpumpen gehört. Um den Stiefeln beider beständigen Bewegung eine gröfsere Festigkeit zu geben,setzte IIawksiiee sie zwischen die Säulen gg, gg, welchenoch aufserdem durch zwei am hinteren Theile des Tisches be-festigte Streben gestützt waren. Der Teller iiii war auf vierstehenden Säulen unabhängig von den Stiefeln befestigt undhinlänglich erhöht, um die Barometerprobe 1111mm anzubrin-gen , die ich bei dieser Luftpumpe zuerst angebracht finde. Eingeschickter englischer Künstler Vheam brachte dann hierbei dennachher bekannter gewordenen Mechanismus an, dafs man dieKurbel b bf blofs nach einer Richtung umdrehte, wobei den-noch die Kolbenstangen abwechselnd auf und ab stiegen, umdurch Vermeidung des Zurückdrehens der Kurbel den Stillstand
1 Diese ist entnommen aus dem Originalwerke: A Course of Me-chanical, Optical, Hydrostatical and Pneuinatical Experiments. To heperformed by Erakcis Hawksbef.. Lond. 1709. 4. Eine Beschreibungfindet sich ferner in Acta Erud. Lips. Suppl. T. V. p. 403. SpätereBeschreibungen zu erwähnen scheint mir überflüssig.