Die Uebereilungen. IIS
sechs, wenigstens von vier Wochen genommen
zu werden; weil, selbst wenn die Sache bekannt ist,nicht nur neue Ereignisse ihre Gestalt verwandelnkönnen, sondern weil auch dem gemeinen Bestenund selbst der Anständigkeit gemäß schien, zumalin höchstbedenklichen Zeiten, die Aeußerungen desReichsoberhauptes zu eigener Wissenschaft der Reichs-stände gelangen zu lassen; sie könnten, glaubte man,auf die Instructionen wirken, und neue Concertiruu-gen der Höfe veranlassen **:). Diesmal schien zulangweilig, hierauf zu warten; ohne die mindesteRücksicht noch Rücksprache wurde die Eröffnung desProtokolles auf den Sten Tag festgesetzt.
Die Abstimmungen, ihre Ursachen, die Verhältnissederer, die jede angerathen und abgelegt, sollen (eskommt dem gemeinen Wesen darauf an und ist fürdie Machwelt merkwürdig) mit freimüthiger Wahr-heit an einem andern Ort beschrieben werden. Jetztnur von der Eilfertigkeit.
') Im I. 1866 wurde als etwas Ausfallendes be-merkt, daß über ein am 5 Aug. dietirtes,Memorialdie kaiscrl. Gesandtschaft schon am. 9 Sept.auf die Präposition drang; Moser, Staatsrecht,XUVU. 5Z2; wo er eine Menge Beschwerden an-lührt, welche gegen zu rasche Borgänge seyen ge-führt worden.
* ) Dänemark und Schweden, selbst ein Kurfürstdes Reichs, der König von England, wird wirklichdurch die Uebereilung des Verlasses des reichsständi-gen Stimmrechtes beraubt; wie können sie, tu i t Ta-gen, die Anträge des Kaisers vernehmen, über-legen, die Jnstrnetionen entwerfen, concertiren undan ihre Gesandten bringen? Die phrssische Zeit reichtnicht hin.
* D Am ob Mai aus den a Junius.