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Briefe an Freunde II : ; Briefe an Freunde III. ; Briefe an Freunde IV / Johannes von Müller ; herausgegeben von Johann Georg Müller
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kein Bund mir Holland war, und die meisten dieserTruppen mitten im Krieg, den Frankreich- gegenHolland erhoben, verlangt und gestellt wurden).<S. 114 — 118 ). Dieses ist nicht neu, sondern warvon jeher so (S- 27, 40, 6Z u. s. s.). Es scheint,man fühlte, daß der schweizerische!! Jugend nichtübel zn nehmen sey, der Liebe zu Waffen, wozusie nicht weniger Bedürfniß, als Hang so über-mächtig reizte, zu folgen. In der That, wenn Kriegeund Maßregeln wider Kriege einst ganz aufhörenkönnten, und einfachere Lebensart oder auswärtigeHandelsverbote die schon geschwächten Fabriken vollendsentkräften, so wird nicht leicht ein anderes Mittelfür den Ueberfluß der Volksmenge seyn, als ein derphysischen Lage dieses Landes wenig bequemes -Auswanderungen, Colonien; und es ist zn befürch-ten, daß vorher noch mancher innere Sturm eserschüttern würde .... Rec. ist, wider den Zweckder A. L. Z-, von der Betrachtung des Buchs fastzu tief in die der Sache selbst gerathen; begnügtsich also, beizufügen, daß Ersteres im Ganzen reichan Thatsachen und Bemerkungen ist, welche auchsonst interessiren. (Hierunter gehören viele edleZüge, die die Nation ehren.) (S. 22 , 57 , 54, 55,66, 95 U, a.).

Da man heutiges Tags bei einem jeden Schrift-steller, der sich im politischen Fach als denkenderKopf zeigt, begierig ist zu wissen, welches Glaubenser in Ansehung der französischen Revolution sey,so dient zu wissen, daß der Vers. zwar von denneuesten Sachen klüglich urtheilt, „sie werden„besser im neunzehnten Jahrhundert„beschrieben, und alsdann unbefangener„gelesen werben" (S. 125), doch einige Aeuße-rungen hat fallen lassen, die zugleich eine Probeseiner (überhaupt kraftvollen und edlen) Schreibart