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Briefe an Freunde II : ; Briefe an Freunde III. ; Briefe an Freunde IV / Johannes von Müller ; herausgegeben von Johann Georg Müller
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Geschichte von Frankreich,

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Volk sich gefunden, für die gerühmte Wirkungjesuitischen Unterrichts kein sonderliches Zeugnißgebe. Hiebei ist jedoch zu merken, daß letzterer einvolles Geschlechtsalter zuvor aufgehört hatte, und dieVerwilderung mehr den unstatthaften und verwirr-ten Begriffen beizumessen war, welche eben durchihre Gegner Ton wurden: nicht unter den Großenund nicht unter den gebildeten Ständen blieb es,obwohl schon das alles erklären wurde (denn dasVolk ist und wird, was die Führer auü ihm machen);aber jeder Lakei voltairisirte. Die Jesuiten, wie sie ^waren, herzustellen, ist (ohne zu sagen, ob es gutwäre) so unmöglich, als die Wiederauferwecknngirgend einer gewesenen Form; nie kann, was war,dasselbe werden: aber desto unparteiischer soll dieHistorie nun abwägen, und von allem die Ursachen,wo sie waren, aufspüren. Das Gemälde von NeckerS. 580 f. wird mehr Beifall finden, als das durchseine Tochter entworfene: er hielt auf sich, seineFähigkeiten und sein Ansehen zu viel (so hatten dieSchmeichler mit ihren Declamationen ihn verblen-det). Von dem Mann, „welcher die sich darbieten-„den Verhältnisse mit der meisten Kühnheit und„(für sich und dieSeinigen) am glücklichsten benutzt,"wird gesprochen, wie eS der Mäßigung und Recht-schaffenheit des Verfassers würdig ist. Die Dar-stellung der Wahrheit mindert das Erstaunen. „In„den außerordentlichen würde der Vorfall„bei Lodi gehören, man würde die Tapferkeit und„Kühnheit bewundern müssen, wenn man nicht mit i„Zuverlässigkeit erfahren hätte, daß die Oesterreichs„keine Munition hatten (500)." Möge das S. SL»ansbrechende, Gefühl (die Stelle ist hinreichend fürdie Empfehlung des ganzen Werks) nicht unbemerktbleiben: „Beispiellos, und im höchsten Grade indb-„gnirend, war der Uebermuth, mit welchem die

Fran-