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Briefe an Freunde II : ; Briefe an Freunde III. ; Briefe an Freunde IV / Johannes von Müller ; herausgegeben von Johann Georg Müller
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Weil von derselben Zeit Englands Continentalver-hältnisse beginnen, wird die Natur derselben ge-wiirdiget. „Die allgemeine Unabhängigkeit fordere„diese Verbindung: mehrmals hätte eine andere„Macht, wenn sie von der See her nicht gestört j„worden wäre, die Unterjochung des festen Landes !„mit Erfolg versuchen können. Wenn verblendete oder„bestochene Minister diese Verhältniß mißbraucht„haben, so beweise dieses nicht gegen ihren wesent-lichen Nutzen überhaupt; sie ftp offenbar in der„Natur gegründet (IV, 46Z s. f.)." Hier wirdunter dem „festen Lande" besonders das mittlereEuropa von Schweden bis MaltaMemeint, vonwelchem gesagt werden kann, daß es bei jener Ver-bindung in man»er Hinsicht den Kern der wahrenCultur und moralischen Civilisation enthält, so daßfür uuverblendcte Menschen, denen das Allgemeineam Herzen liegt, was in Mysore, was am Phasisund Orus geschieht, gegen die Alteration derStaateneintheilung in dieser unserer Welt-gegend durchaus gar nichts ist, und in keine Be-trachtung kommen kann.

Im ersten Th. S. 16 möchte die Stelle vomarabischen Alphabet so zu berichtigen seyn, daß durchden Koran Sprache und Schrift eine Art Univer-salität in den Morgenländern bekam, übrigens weißder Herr Verfasser wohl, daß jedes der genanntenVölker sein eigenes, ja zum Theil mehr als EinAlphabet gebraucht. S. 17: Siemens Eroberungdurch die Römer, wenn man die Windbeuteleiender Dichter abrechnet, hatte in der That nie All-gemeinheit noch Dauer. S. 19: Die parthischeDynastie in Persien war von der Sassanidischenganz verschieden, und hatte längst aufgehört; aberdie Sassaniden waren (wenig unterbrochen) immerdie Nachkommen Chosru Anushirvan's. S. 29 t