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schlnngen, um über den Trümmern einer herrlichenWelt scheußlich zu verwesen, die Freiheit auch deseuropäischen Gemeinwesens und die Selbstständigkeitseiner Theile bedrohet, und (gemäß der neuern un-seligen Verdrehung und Verwirrung aller Begriffeund Ansichten) selbst unter uns Lobredner findet,so mag eine gute Zeit (weil Hoffnung uns nieverlassen darf) zu erwarten seyn, aber nicht in Europa.
Ueber dem vielen Vergnügen, das dieses Buchuns gewährte, haben wir einige Kleinigkeiten zubemerken beinahe vergessen. Hin und wieder ist widerdie Rechtschreibung gesündiget: wenn Ostia lo pvi-sevon Rom genannt wird, so kostet es dem Leser eineBesinnung/ ob vielleicht in den Kaiserzeiten daselbstein Hauptsitz des Feucrdienstes war? Nein; es wirddem attischen Hafen, dem Piräus, verglichen.So unrichtig wird auch für Mithras Myrtha ge-schrieben. Was S. 569 vom alten Sabinus, demVisitator, angeführt wird, will zu S. 555 ff., „daß„der Weinbau nicht alt war," kaum recht passen.S. Z5» wird eine Grotte bei der Villa Medicis alsder Ort angegeben, wo der Plan der PariserBluthochzeit gemacht worden wäre; ist hiernicht Etwas verschrieben?
Allein wir übergehen ungern die zahlreichen Be-merkungen, wodurch das Buch so anziehend alsnützlich wird. So, über den vortrefflichen Gebrauch,den die Römer von dem Wasser gemacht, besondersüber die unter der Erde erstaunungswürdig weitgehenden Canäle (S. 41 — 45). Ein wahres Wortüber Livius: „oot liistorion si eloquent, si,,pleill clo goür er ä'eleganco, kzu! commo Vol-„rniro avoit l'Iiorrour cles livres onini^vux, n'a,,pss asses clo genie pour ontrovoir, memo,,llans los oeivrsgos mgl ecrils, In lisison sublime„«los xrincizres." (S. 148. Virgil ist wirklich als
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